Beckenboden

Funktionsstörungen im Becken, wie z.B. Harn- oder Stuhlinkontinenz  infolge einer Geburt, einer Operation oder einer Erkrankung haben erhebliche physische und psychische Konsequenzen für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld. Leider ist das Thema immer noch ein absolutes Tabu und betroffene fühlen sich mit den Beschwerden alleine. Dabei sind in Deutschland bis zu 25% der Frauen und bis zu 11% der Männer von einer Inkontinenzproblematik betroffen.

Der Beckenboden ist für uns äußerlich nicht sichtbar und wird somit oft einfach vergessen oder zumindest vernachlässigt. Dabei sind seine Aufgaben sehr vielseitig. Somit haben Funktionsstörungen weitreichende Folgen, die unseren ganzen Körper betreffen.

Befundorientiert und individuell wird die Therapie auf die Patientin, den Patienten abgestimmt, wobei Atmung, Haltung, Einwirkung der Schwerkraft und das Alltagsverhalten eine wichtige Rolle spielen.

Funktionelle Veränderungen, die sich aus Schwangerschaft und Geburt ergeben, können sich zu Funktionsstörungen entwickeln und die postnatale Regeneration erschweren. So kann die pränatale Behandlung von Beckenbodendysfunktionen, Symphysenlockerung, LWS-Problematik, ISG-Problematik einen wichtigen Beitrag für die postnatale Regeneration darstellen. Störungen, wie eine Belastungsinkontinenz, akute Organsenkungen, Episiotomie (Dammschnitt oder Dammriss), Verletzungen der Schließmuskulatur können in Ihrer Wundheilung unterstützt und das Gewebe in seiner Funktionsfähigkeit verbessert werden. Physiotherapie ist hier sofort nach der Geburt funktionell wertvoll und wird befundorientiert angewendet.

Für eine Beckenbodenbehandlung  bitte direkt in der Praxis CITY MED (089 9605770) anrufen und einen Termin bei mir (Sophie Wohlleben) vereinbaren. Die Behandlung erfolgt dann mit einem normalen KG-Rezept (ausgestellt von Gynäkologen, Urologen oder Hausarzt) und wird von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.

Noch mehr nützliche Informationen:

Behandlungen / Therapien